Die Ev. Kirchengemeinde sagt Danke in einer gottesdienstlichen Feierstunde in der Ev. Kirche am Markt.

Über die Spende der Lamberti-Gemeinde, die Dorothee Backes (r.) und Hartwig Heuermann (2.v.r.) übergeben, freuen sich Pfarrer Lothar Sander (in Zimmermannskluft und mit symbolischem Stein) und Rosemarie Niemeier, Vorsitzende des Presbyteriums. Foto: Ulrike Deusch

 

 

Coesfeld. In Zimmermannskluft und mit einer Schaufel in der Hand eröffnet Pfarrer Lothar Sander die „gottesdienstliche Feierstunde“, mit der die Evangelische Gemeinde allen Dank sagt, die zum Erhalt des maroden Gebäudes beigetragen haben. Ein überraschender Auftritt für die rund 150 Anwesenden und eine Hommage an die Handwerker, die, so Sander, durch gute Arbeit und faire Preise zum Gelingen des Projekts beigetragen hätten. Zugleich steht die Kluft als sichtbares Zeichen für die stets notwendige Arbeit an einem überzeugenden Glauben, einer gelingenden Gemeinde und einer besseren Welt – Gedanken, die sich als roter Faden durch Sanders’ mal launige, mal aufrüttelnde Ansprache ziehen.

 

„Hier ist etwas passiert, was wir alle nicht geglaubt haben“, nimmt er Bezug darauf, dass der erste Bauabschnitt mit der dafür kalkulierten Summe von rund 600 000 Euro dank des Engagements vieler Menschen, zahlreicher Spenden und Fördermittel möglich geworden ist. „Sie haben dafür gesorgt, dass die Kirche keine Ruine wird“, dankt er den Gästen. Das historische Gebäude solle nicht als Denkmal, sondern als ein „Dankmal“ davon Zeugnis geben.

 

Besonderer Dank gilt der Lamberti-Gemeinde. In deren Namen überreichen Dorothee Backes und Hartwig Heuermann 20 250 Euro. Das ist der Erlös aus der Pflasterstein-Aktion für einen Weg zwischen St. Lamberti und Evangelischer Kirche, in der viele Gemeindemitglieder ihre Nachbarn unterstützten.

 

Von Ulrike Deusch